Die Kunst, das Leben mit allen Sinnen zu genießen!

5 Gründe, warum Du Deine Sinne bewusst nutzen solltest, um Dein Wohlbefinden zu erhöhen & Dein Leben sinnlich zu gestalten.


Mit allen Sinnen genießen.

Die natürlichsten & alltäglichsten Fähigkeiten, über die wir verfügen, haben die meisten Menschen in unserer Gesellschaft verlernt, bewusst für sich zu nutzen.


In der Hektik des Alltags sind wir zu sehr darauf programmiert, zu funktionieren. Da ist nur wenig Platz, um zu genießen, zu spüren & zu fühlen. Und vielen ist das auch ganz recht so.


Denn, wer sich dafür öffnet, zu fühlen, öffnet sich für alle Gefühle gleichermaßen: Für Traurigkeit ebenso, wie Glück, Ärger oder Freude, Liebe oder Hass, Angst oder Vertrauen & Zuversicht. Die negativen Emotionen versuchen wir zu meiden, doch schmälern wir damit auch die Empfindung des Angenehmen.


  1. Dein Funktionsmodus brennt Dich aus

Wir funktionieren, wie ein Uhrwerk, wenn wir das Gefühl haben, viel zu schaffen, zu erledigen und voranzukommen. Wir arbeiten die Dinge ab, die zu tun sind und fokussieren wir uns auf das, was für uns ansteht, was unsere Aufgabe ist oder wir uns zum Ziel gesetzt haben.


Unterm Strich geht es darum, eine oder mehrere Aufgaben in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen, um dann zur Nächsten überzugehen. Im Laufe der Jahre haben wir uns so daran gewöhnt, dass es uns gar nicht mehr auffällt. Wir bemerken nicht, wenn wir "täglich grüßt das Murmeltier" spielen, denn es ist eine Strategie, ein Muster, das uns antrainiert wurde oder wir selbst perfektioniert haben. Beschäftigt sein, viel zu arbeiten, viel zu leisten, viel zu produzieren ist eben auch anerkannter, als auf der Wiese zu sitzen und in den Himmel zu schauen.


Was würden Deine Familie, Deine Freunde, die Nachbarn, Deine Kollegen oder auch Fremde sagen, wenn Du einen größeren Teil Deiner Zeit einfach

  • nur in Deinem Garten sitzt oder liegst, statt ihn zu bewirtschaften?

  • mit geschlossenen Augen Musik oder ein Hörspiel hörst, statt Deine Aufgaben abzuarbeiten?

  • ganz bewusst und langsam durch die Natur spazierst, anstatt Deine Joggingrunden zu absolvieren?

  • nichts tust, anstatt Dich über Stress und zu viel zu tun, beschwerst?

Applaus und Anerkennung wirst Du vermutlich weniger dafür erhalten. Denn wir sind ja so erzogen, dass man immer etwas tun muss, dass nur Ergebnisse zählen und wichtig sind, dass wir Auszeiten nur verdient haben, wenn die harte Arbeit getan ist.


Ist das wirklich so? Und warum eigentlich?

Weil es alle machen? Weil man das so tut? Weil es erwartet wird? Weil wir es von uns selbst so erwarten?


Ich möchte, dass Du über eines nachdenkst...


Wer nur funktioniert und getrieben von Aufgaben und Erwartungen ist, genießt nicht, er arbeitet ab.

Wer nur Kraft investiert, in das, was er tut, tankt nicht auf und regeneriert nicht.

Wer nicht auftankt, entlädt seinen inneren Akku und erschöpft.


Ist es das, was Du für Dich und Dein Leben willst?


Wahrscheinlich ploppt jetzt ein inneres "Ja, das sagt sich so einfach." oder ein "Ja, aber...." auf.

Wunderbar, nimm es wahr und lies weiter...


2. Du erhältst mehr von dem, worauf Du Deine Aufmerksamkeit lenkst.


Du kennst diese klassische Geschichte mit dem Auto. Du überlegst Dir, ein bestimmtes Auto in einer bestimmten Farbe zu kaufen. Bisher hast Du davon nicht viele auf der Straße gesehen.


Das ändert sich sofort, nachdem Du Dich für Deinen Favoriten entschieden hast. Plötzlich begegnet Dir dieses Fahrzeug ständig. Gleichermaßen funktioniert dies in vielen anderen Bereichen. Menschen, die sich ein Kind wünschen, nehmen überall Familien mit Kindern wahr. Menschen, die sich einen Partner wünschen, sehen gefühlt überall nur noch verliebte Pärchen.


Denkst Du den ganzen Tag an Deine To-Do-Listen, Deine Arbeit und Deine Aufgaben, holst Du diese Dinge in Deinen Fokus und Du bekommst noch mehr davon. Bist Du in dem Gefühl, zu wenig Zeit zu haben, stresst Du Dich selbst immer weiter und die Zeit wird gefühlt, immer knapper.


Andersherum funktioniert es ebenso: Richtest Du Deine Aufmerksamkeit auf angenehme Dinge oder Personen, auf Dinge, die Dich inspirieren, Dich emotional positiv bewegen und in Dir ein Gefühl des Wohlbehagens auslösen, dann hast Du Dich dafür geöffnet und Deine Wahrnehmung darauf ausgerichtet. Dir werden immer mehr schöne und angenehme Dinge bewusst, denn Du setzt Deinen Fokus, Deine Aufmerksamkeit darauf.


Warum das so ist und was Du tun kannst?


3. Erkenne & verstehe, um bewusst verändern zu können


Täglich strömen pro Sekunde ca. 11 Millionen Sinneseindrücke auf uns ein. Doch nur 40 davon nehmen wir bewusst wahr. Unser Gehirn filtert Informationen zwischen relevant & irrelevant, wichtig & unwichtig, interessant & uninteressant, usw.


Wir haben einen eingebauten Wahrnehmungsfilter, der durchlässt, was für uns bedeutsam sein könnte. Alle restlichen Informationen blenden wir aus. Dies ist auch der Grund dafür, weshalb 2 Menschen die gleiche Situation gänzlich unterschiedlich wahrnehmen und erleben. Zwei Geschichten, welche die gleiche Sache beschreiben.


Gehen wir noch etwas tiefer hinein, damit dies noch klarer wird...


Unsere 5 Sinne sind es, die uns mit unserer Außenwelt verbinden und uns an diese anschließt. Wir nehmen wahr, indem wir sehen, hören, riechen, schmecken & tasten. Dies sind unsere 5 Sinneskanäle durch die mit unserer Umwelt verbunden sind.


Nehmen wir an, Du siehst einen Schmetterling. Dann nimmst Du diesen über Deine Augen wahr. Doch wie viel davon genau? Hat seine Farbe, Größe und Flügelform Relevanz für Dich? Bleibt Dein Auge daran hängen oder siehst Du ihn nur aus dem Augenwinkel heraus und hast schon die nächste Information im Visier, wie dem Stein auf dem Weg, über den Du stolpern könntest?


Dein Verstand verarbeitet und bewertet die erlangten Informationen. Ist der Schmetterling irrelevant für Dich, weil nicht gefährlich, nicht interessant, usw., hast Du ihn im nächsten Moment schon vergessen. Löst der Schmetterling eine Emotion in Dir aus und stuft Dein Verstand ihn, z.B. als etwas Schönes wahr, dann wirst Du das Bedürfnis verspüren, ihn genauer anzusehen und zu beobachten.


Das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten wird präsenter. Also ist es doch naheliegend, zu erkennen, WAS Deine Aufmerksamkeit auf sich zieht und zu verstehen, WARUM dies so ist. Denn wenn wir wissen, also unserem Bewusstsein zugänglich ist, was wir mögen, wollen oder anstreben, dann können wir dies auch auf andere Dinge übertragen. Wir werden mehr von dem finden, was uns gefällt oder guttut.


Wenn Dein Ziel ist, mehr von dem zu erleben und zu erfahren, was in Dir ein Wohlgefühl auslöst, dann mach Dir klar, wovon Du mehr haben möchtest, um genau das auch bekommen zu können.



4. Berieselung ist nicht wirklich Entspannung


Nach vielem Tun suchen Menschen nach einem Ausgleich und lassen sich gern vom Fernsehen mit leichter Kost berieseln, um die Gedanken zur Ruhe zu bringen und um von ihren Vorhaben und To Do's abschalten zu können.


Ja, die eigenen Gedanken werden ruhiger. Diese inneren Stimmen, die uns tausend Dinge erzählen, Streitgespräche in unserem Kopf führen, das Für und Wider eines Gedankenganges diskutieren, uns loben oder beschimpfen, verstummen... Denn wir konzentrieren uns auf eine Sache, wie z.B. einen Film oder eine Serie zu schauen und lassen uns in eine andere Welt einsaugen. Wir fühlen uns unterhalten, emotional in die Stimmung der Szenerie hineingezogen. Wir fühlen mit den Akteuren oder sitzen gespannt mitfiebernd, wie sich die gezeigte Geschichte weiterentwickelt. Wir tauchen ab in die Welt, die uns präsentiert wird.


Und es funktioniert. Wer sich mit Dingen beschäftigt, die außerhalb der eigenen Person liegen, braucht sich nicht mit sich selbst auseinanderzusetzen. Je nach ausgewähltem Genre können wir in einer Komödie lachen, in einem Drama weinen, in einem Actionfilm mitfiebern, usw. Im normalen Fernsehprogramm wird uns dann noch regelmäßig eingeimpft, welche tollen Produkte wir unbedingt in unserem Leben bräuchten und...

Wir saugen alles in uns auf, wie ein Schwamm. Denn unsere Aufmerksamkeit liegt auf dem, was wir sehen, hören und empfinden, während wir konsumieren, was uns serviert wird.


Aber was passiert in uns? Unser Gehirn in voll in Aktion und arbeitet oft auf Hochtouren. Unser Körper spürt die vom Bildschirm ausgesendeten Emotionen, als wären wir live dabei. Auch wenn unser innerer Druck dadurch geringer wird, so hat dies genau genommen, wenig mit Entspannung zu tun. Wir schalten lediglich unseren eigenen inneren Film ab und lassen uns mit anderen Themen berieseln.


Entspannung jedoch, lässt uns wirklich loslassen. Körperlich, gedanklich und emotional. Entspannung bringt uns in einen Ruhezustand, wir fahren unsere Sinnesantennen herunter oder fokussieren sie auf eine Sache, die auf uns einen beruhigenden Einfluss hat.


Der tiefste Zustand der Entspannung ist der Schlaf. Doch ebenso wichtig sind auch die kleinen Pausen zwischendurch, in denen wir auftanken und bewusst genießen, lachen, uns erfreuen und uns wohl fühlen.


Wie soll das im Gewusel des Alltags funktionieren?



5. Komm ins bewusste spüren


Über unser Fühlen erfahren wir. Was wir erfahren wird zu einer Erfahrung. Aus Erfahrungen lernen wir und richten unser Handeln daran aus.


Deine 5 Sinne sind nicht nur dafür da, um tausende Dinge aufzunehmen und zu verarbeiten.


Du kannst diese auch bewusst einsetzen, indem Du Dich jeden Tag darauf besinnst, bewusst wahrnimmst und einfach nur beobachtest, was das, was Du gerade tust, in Dir auslöst. Nimm wahr, wie Du Dich dabei fühlst, was Du gerade denkst und erkenne, was Dir wirklich gut tut und was nicht.


Die Voraussetzung für eine bewusste Wahrnehmung ist Präsenz. Solange Du Deinen Kaffee nur nebenbei trinkst oder einfach herunterschluckst, wird sein Duft, seine Temperatur und sein Geschmack keine Emotion in Dir auslösen. Du lässt den Moment verstreichen, ohne ihn zu nutzen.


An sich könnten wir jeden Moment, jedes Gefühl, jedes Handeln mit voller Aufmerksamkeit sinnlich erfahren. Doch das gelingt nur, wenn wir uns darauf einlassen, unsere Sinne gezielt positiven Dingen öffnen und für uns Negativem verschließen. Du allein machst Deinen Tag zu einem sinnvollen Erlebnis oder einem mechanischen Abarbeiten, in dem Du gehetzt durch den Tag rennst.


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Ich kenne es selbst wirklich gut und weiß, wie schwer es sein kann, sich selbst wieder neu auszurichten und das Schöne und Angenehme zu erkennen, zu entschleunigen und das Leben mit allen Dingen zu genießen. Deshalb habe ich mir für Dich eine kleine Challenge ausgedacht, die Dich insgesamt 10 Tage lang begleitet und Dich darin unterstützt, den Moment wieder genießen zu lernen.


Mehr Informationen findest Du hier: https://www.zukunfts-impuls.de/7-tage-challenge


Schau Dich einfach nach Deinen Möglichkeiten um, wenn Du nach etwas suchst...


Schön, dass Du da bist. Schön, dass es Dich gibt.










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